Der „Bote aus der Buckligen Welt“ als regionale Medien-Drehscheibe

Die Scherz-Kogelbauer GmbH mit ihrem „Boten aus der Buckligen Welt“ gilt als Paradebeispiel für eine funktionierende hyperlokale Medienlandschaft. „Wir sind ein Mischbetrieb“, erklärt Katrin Scherz-Kogelbauer beim Gespräch. Zum Unternehmen gehören neben der regionalen Zeitung auch eine Buchhandlung, eine Werbeagentur sowie Angebote rund um Folierungen und Werbung.

Gerade in der Buckligen Welt zeigt sich die besondere Bedeutung regionaler Medien. Nationale Medienmarken spielen hier längst nicht dieselbe Rolle wie der „Bote“. „Es ist die Nähe zu den Menschen“, betont Chefredakteurin Cornelia Rehberger. Diese starke regionale Verankerung sei ein wesentlicher Erfolgsfaktor – nicht nur für das Medium selbst, sondern auch für viele Betriebe und Vereine der Region.

Dass soziale Netzwerke diese Funktion nicht ersetzen können, erleben auch lokale Vereine immer wieder. „Der Obmann eines unserer Vereine hat einen Event ausschließlich auf einer bekannten Social-Media-Plattform gepostet“, erzählt man vor Ort. Der Erfolg blieb überschaubar. „Beim nächsten Mal setzt er wieder auf den ‚Boten‘.“

Auch Unternehmen mit nationaler Ausrichtung erkennen zunehmend den Wert regionaler Medienarbeit. Johanna Aulabauer berichtet, dass immer mehr überregional tätige Firmen gezielt Inserate buchen, wenn Aktivitäten oder Kampagnen in der Region stattfinden – auch wenn hier noch weiteres Potenzial vorhanden sei.

Und ein weiteres Thema wirft bereits seine Schatten voraus: Ein runder Geburtstag steht bevor, verrät Thomas Scherz. Darüber werden wir berichten.

Dieser Weg führt zum Boten.