Zum geschäftsführenden Präsidenten wurde Friedrich Dungl gewählt. Ihm zur Seite stehen die Vizepräsidenten Georg Doppelhofer (RMA), Martina Holl (Mein Bezirk Oberöstereich), Moritz Walcherberger (Tips) und Wolfgang Jansky (Heute). Komplettiert wird das Führungsgremium durch die Vorstandsmitglieder Klaus Buttinger (Salzburger Woche), Andreas Eisendle (RMA), Christian Lengauer (Weekend), Sabine Egger (Rundschau Oberländer Wochenzeitung) und Christoph Hausegger (Mein Bezirk Burgenland & Steiermark).
Gleichzeitig verabschiedete der Verband langjährige Führungspersönlichkeiten, die die Entwicklung des VRM maßgeblich geprägt haben: Präsident Josef Gruber, Vizepräsidentin Erika Egger sowie Geschäftsführer Dieter Henrich.
„Wir danken den scheidenden Funktionsträgern für ihr außerordentliches Engagement und ihre vorausschauende Arbeit. Unter ihrer Führung hat der Verband ein klares Profil entwickelt, das eine starke Grundlage für die zukünftige Weiterentwicklung bildet“, so der neu gewählte geschäftsführende Präsident Friedrich Dungl.
Seit seiner Gründung im Jahr 1992 hat sich der Verband der Regionalmedien kontinuierlich weiterentwickelt. Die Medienlandschaft hat sich durch neue digitale Kanäle grundlegend verändert, ebenso das Nutzungsverhalten der Bevölkerung. Parallel dazu haben strukturelle Veränderungen im Werbemarkt – etwa die zunehmende Konzentration auf Filialbetriebe sowie das starke Wachstum des Online-Handels – die Rahmenbedingungen für regionale Medien nachhaltig beeinflusst.
Der VRM hat seine Mitglieder in dieser Zeit umfassend begleitet – insbesondere bei der digitalen Transformation, in rechtlichen Fragestellungen sowie in der Interessenvertretung gegenüber Politik und Wirtschaft.
Mit der neuen Leitung richtet der Verband seinen Blick klar nach vorne. Zentrale Herausforderungen bleiben die anhaltende Disruption im Werbemarkt, der zunehmende Abfluss von Werbebudgets an internationale Technologieplattformen sowie neue regulatorische Rahmenbedingungen.
„Die Sicherung der wirtschaftlichen Basis regionaler Medien ist eine zentrale Aufgabe. Dazu zählen faire Wettbewerbsbedingungen im digitalen Raum ebenso wie zukunftsfähige Modelle in der Medienförderung und Zustellung“, betont Friedrich Dungl.
Weitere Schwerpunkte der kommenden Funktionsperiode sind unter anderem die Entwicklung rund um die zukünftige Verwertungsgesellschaft VG Newsmedia sowie die Stärkung der Rahmenbedingungen für regionale Medienunternehmen.
Der Verband der Regionalmedien sieht sich auch künftig als zentrale Interessenvertretung seiner Mitglieder und als wichtiger Ansprechpartner für Politik, Medien und Öffentlichkeit.